Direktinvestitionen USA

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Die USA haben 2019 ihre Auslandsaktivität erhöht. Ausländische Investitionen im US-Maschinenbau sind hingegen leicht zurückgegangen.

Die US-Direktinvestitionsbestände im ausländischen Maschinenbau sind 2019 laut dem U.S. Bureau of Economic Analysis deutlich angestiegen (von 51 auf 76 Mrd. USD). Zurückzuführen ist der Anstieg insbesondere auf hohe Investitionen im Holdingstandort Niederlande. Aber auch die Bestände in Deutschland haben sich um knapp 1 Mrd. USD auf rund 7 Mrd. USD erhöht. Damit befanden sich gut 9 Prozent der US-Auslandsbestände (im Maschinenbau) in Deutschland.

Deutschland war auch 2019 - nach dem Konzept des „letztendlichen Eigentümers“ - nach wie vor das wichtigste Herkunftsland ausländischer Direktinvestitionen in den US-Maschinenbau (mit einem Anteil von 23 Prozent, bzw. 25 Mrd. USD). Allerdings haben sich die deutschen Investitionsbestände um knapp 5 Mrd. USD verringert. Der Statistik zu Folge könnte dies auf einen Abzug einer indirekten deutschen Investition über den Standort Niederlande zurückzuführen sein. Aus der EU stammten 68 Prozent der ausländischen Investitionsbestände im US-Maschinenbau.

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