Maschinenbau Konjunktur International

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Nach dem globalen Umsatzeinbruch um voraussichtlich 7 Prozent in diesem Jahr, wird für 2021 ein Umsatzwachstum von 6 Prozent prognostiziert.

Vielerorts verlief die Erholung der Maschinenproduktion von den tiefen Einbrüchen im Frühjahr bislang besser als erwartet. Die ersten neun Monate des Jahres 2020 erbrachten in der EU ein Produktionsminus von rund 14 Prozent. In den USA, wo nur selektiv Einschränkungen im öffentlichen Leben vorkamen, sank der Output um 11 Prozent. In Japan war das Minus mit 13 Prozent in den ersten acht Monaten ebenfalls im unteren zweistelligen Bereich. Mit Blick auf die TOP-5-Standorte ist es im Maschinenbau lediglich die VR China, die Wachstum vorweisen kann. Der Zuwachs betrug laut amtlicher Statistik in den ersten drei Quartalen 2020 rund 4 Prozent. (Alle Angaben sind preisbereinigt und vorläufig.)

Wie geht es weiter?

Wir wissen nicht mit Sicherheit wie die konjunkturelle Entwicklung in den nächsten Monaten verlaufen wird. Viel hängt vom Infektionsgeschehen und den staatlichen Maßnahmen rund um dieses ab. Aber auch wenn die Corona-Pandemie derzeit im Fokus steht, so gibt es doch weitere wichtige Themen, die gleichermaßen die Gesamtwirtschaft und auch die Investitionsgüterindustrie beeinflussen. Zu nennen sind insbesondere die zukünftige Politik der US-Regierung sowie die Modalitäten des Austritts Großbritanniens aus der EU, aber auch der Fortgang der vierten industriellen Revolution und die strukturellen Transformationen in einzelnen Industriezweigen.

Da Konjunkturverläufe derzeit noch schwerer als ohnehin vorherzusagen sind, helfen beim Jahresausblick Szenarien. Denn neben einem Hauptszenario sind auch andere Verläufe möglich. Diese sowie die konjunkturelle Lage und Aussichten in 20 wichtigen Maschinenmärkten finden VDMA-Mitgliedsunternehmen exklusiv im November-Bericht „Maschinenbau Konjunktur International“, der zum Download auf dieser Seite zur Verfügung steht.

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