Auftragsbücher prall gefüllt

Shutterstock

Der preisbereinigte Auftragsbestand war nach Angaben des Statistischen Bundesamtes im August 2018 um 6,9 Prozent höher als im Vorjahr. Der Auftragsbestand umfasst die Summe der Auftragseingänge am Ende des Berichtsmonats, die bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht zu Umsätzen geführt haben und die nicht storniert wurden.

Im Vergleich zum Juli ging der Auftragsbestand im August leicht zurück (-0,2 Prozent). Die Wachstumsdynamik hat sich damit weiter leicht abgeschwächt, die Auftragsbestände sind jedoch nach wie vor hoch.
Im August lag die Reichweite der Bestände wie schon in den letzten Monaten bei 8,6. 
Die Reichweite gibt an, wie viele Monate die Betriebe bei gleichbleibendem Umsatz ohne neue Auftragseingänge theoretisch produzieren können oder müssen, um die vorhandene Nachfrage abzuarbeiten. Sie wird als Quotient aus aktuellem Auftragsbestand und mittlerem Umsatz im betreffenden Wirtschaftszweig berechnet. 

Downloads