Erfolgskontrolle beim Bürokratieabbau

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Das Statistische Bundesamt aktualisiert sein „Belastungsbarometer“. Über die Wirtschaftsverbände bittet es die Unternehmen, bei der Befragung mitzumachen. Die Befragung kommt als Anhang zu laufenden Erhebungen bei den Unternehmen an.

Wie viel Aufwand entsteht den Unternehmen durch Statistikmeldungen? Seit 2006 gibt das „Belastungsbarometer“ des Statistischen Bundesamts eine Antwort darauf. Es dient als objektive Grundlage für Debatten um Bürokratiekosten aus Statistikpflichten und macht den wichtigen Beitrag der Unternehmen zur amtlichen Statistik sichtbar. Denn viele Statistiken wären ohne deren Mithilfe undenkbar.
Damit das Barometer den Aufwand der Unternehmen weiterhin realitätsnah anzeigen kann, bitten die statistischen Ämter ab April 2018 bis im Wesentlichen Anfang 2019 in einer Umfrage um eine aktuelle Einschätzung.
Konkret fragt das Statistische Bundesamt die betroffenen Unternehmen:
•    Bei wem entstand im Unternehmen im Zusammenhang mit der soeben bearbeiteten Meldung Aufwand und wie hoch war dieser?
•    Sind weitere Kosten entstanden, die unmittelbar mit der Statistik¬meldung zusammenhängen (ohne Personal¬aufwände und ohne Kosten für externe Bearbeitung)?
•    Wie bewertet das Unternehmen die in der Erhebung angebotenen Hilfetexte?
•    Woher stammen die Daten für die soeben bearbeitete Statistikmeldung?
•    Hatte das Unternehmen bei der Beantwortung der untersuchten Statistik¬meldung Schwierigkeiten und / oder hat es Anregungen zur Vereinfachung der Meldung?

Wen fragt das Statistische Bundesamt und wie?
Die meisten Statistik­Meldungen erfolgen über die IDEV-Portale der Statistischen Ämter des Bundes und der Länder. Daher knüpft die Umfrage in der Regel direkt an die Meldung der Unternehmen an. Nach Übermittlung ihrer Daten weisen die Statistischen Ämter des Bundes und der Länder die Unternehmen auf die Umfrage hin. Der Link "Weiter zur Kurz­befragung" leitet die Unternehmen direkt zur Umfrage.
Die Ergebnisse werden nach Abschluss der Umfrage ab 2019 veröffentlicht.
Weitere Informationen finden Sie hier

sowie auf dem anhängenden Flyer.

 

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